Vergessen

Vergessen will ich und Abstand gewinnen
Weg von jenen, die meinen, alles besser zu wissen und können
Und die im geheimen nicht mal das kleinste Glück mir gönnen
Aber ins Gesicht mir lächeln, obwohl es nicht ehrlich ist gemeint
Und in Wahrheit ihnen egal ist, ob ich  lach oder wein.
Hilf dir selber, dann ist dir geholfen, so kennt man den Spruch
Ich denke, ich mache diesen Spruch mir zum Versuch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Insel!

Ich hab eine Insel, sie gehört mir nur allein
Da flüchte ich hin, wenn ich mal alleine muss sein
Dort kann ich sein, so wie ich eben bin
Und nicht so, wie man mich haben will
Hier hab ich was ich brauch, und träumen kann ich  auch
Es ist nur ein ganz kleines Platzerl, doch in meiner Fantasie
Ist  es meine Insel, weil ich frei mich da fühl
Alles was mich bewegt, das schreib ich da nieder

Danach hat die Realität  mich wieder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wache
Heute Nacht wäre ich gern
Dein über dich wachender Stern
Bis am Morgen könnte ich über dir stehen
Und in deine tiefsten Träume sehen
Alles Leid hielte ich gern von dir fern

Als dein dich beschützender Stern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ein kleiner Fehler

Erst hatten wir nur ein wenig gesprochen,
Bald schon ganz herzlich zusammen gelacht
Dabei hast du mir das Herz gebrochen
Und mich um meine Ruhe gebracht.
Ein einziges mal hab auf mein Herz ich gehört
Doch  ein kleiner Fehler hat alles zerstört
Nun sitze ich da und lächle vor mich hin
Es soll niemand merken, wie einsam ich bin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kinderlachen!

Was gibt es schöneres als fröhliches Kinderlachen
Zu sehen, wie sie herumtoben und Spielchen machen
In ihre strahlenden und wissensbegierigen Augen zu sehen
Und ihnen Antworten auf ihre neugierigen Fragen zu geben
Und sanft sie aufs erwachsen werden vorzubereiten..
Sie vorsichtig und sanft in die Richtung zu weisen
Kinder sind das, wofür es sich zu leben lohnt
Weil die Liebe zu ihnen in unserem Herzen wohnt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nur Spiel

Es war alles nur ein Spiel
Jedes Wort falsch, und deshalb zuviel
Es zeigt nur, er hat kein Gefühl
Denn für ihn ist alles ein Spiel
 
Die Wunden, die heilt die Zeit ,
Auch wenn eine Narbe bleibt.
Schau nach vor und nicht zurück

Einmal kommt auch zu dir das Glück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Allerheiligen

Also wenn ich zu Allerheiligen auf den Friedhof gehe
Und diese vielen teuren Blumen und Gestecke sehe
Dann muss ich immer daran denken,
Dass man sie besser zu Lebzeiten sollte schenken
Anstatt einen Tag im Jahr das Grab zu überhäufen
Um mit teuren Sachen das Gewissen zu betäuben
Mit Sicherheit viel ehrlicher wär,
Man stünde öfters mal in Andacht hier
Um eine Kerze den Toten zu schenken

Und ein Gebet spreche zum Gedenken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Lieber Papa

Lieber Papa drück mich an dich und knuddel mich
Denn du musst wissen, das brauche ich
Ich bin ja kein Ding, das man in die Ecke stellt
Wenn’s dir grade nicht so besonders gefällt
Ich bin doch dein Kind und ein Teil von dir
Und möchte, dass du mehr Zeit verbringst mit mir
Wenn du mit mir umtollst und lachst und spielst
Lieber Papa, dann hab dich noch mal so lieb

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Schicksal

 Das  Schicksal lässt sich nicht belügen
Ob du willst oder nicht, du musst dich fügen

Darum jammere nicht, mach das beste daraus
Im Leben geht es nun mal runter und mal rauf
 
Und weil für jedem das gleiche gilt ,
Ist es am besten, wenn man sich selber hilft

 Bist du grade oben, sei froh und denke daran
Wie schnell man wieder tief fallen kann
 
helfen macht Freude und vertreibt die Einsamkeit
Mit Egoismus und Selbstmitleid kommt man nicht weit
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Der Alkohol

 Der Alkohol dieses verdammte Teufelsgesöff
So viele Menschen machte es schon zum Gespött
 
Gar manches Glück wurde deshalb schon ruiniert
Weil der Alkohol die Sinne total verwirrt
 
Hemmungslos und brutal macht einer da Sachen
Über die, wenn er nüchtern ist, nicht kann lachen
 

Darum seid gescheit, lasst den Alkohol sein
Denn ein Rausch bringt außer Verdruss, keinem was ein
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Hab Mut

 Komm gib mir deine Hand
Und  fasse doch wieder Mut
Glück und Leid sind  so nahe verwandt
Du wirst sehn, bald ist alles wieder gut
Deine Tränen sind auch meine
Und deinen Kummer  spüre auch ich
Niemals bist du mehr alleine
Wo ich auch bin, denke ich an dich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Freunde 

Als es mir gut ging, da warst du mein bester Freund
Und bist nicht von meiner Seite gewichen
Doch, als ich gebraucht hätte einen guten Freund
Da war die Freundschaft ganz schnell  verblichen
 
Und ich habe gemeint, du wärst mein Freund
Doch leider ist es nicht wahr.
Ich habe gemeint, ein Freund bleibt ein Freund
Der zu mir hält, egal was immer auch war
Und ich hab gemeint du wärst mein Freund
Aber  du bist es nie wirklich gewesen
Ich habe gemeint ein Freund bleibt ein Freund
Doch solche Freunde, sollte man lieber vergessen

 Die guten Freunde sind leider sehr  dünn  gesät
Da musst du schon ganz genau darauf schaun
Freunde gibt es viele, nur ob es  die wahren sind
Das weiß in der Not man erst genau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Dein Stil

 Hast du das Gefühl, du willst was Gutes tun
Dann mach es um Deinetwillen
Und lässt dich einmal die Muse nicht ruh`n
Solltest deinen Trieb du stillen
Doch bleibe in deinem Stile unbeirrt
Egal was die Welt  dazu sagen wird.

 

 

 

 

 

 


 

Gefühle

 „Sehnsucht“   Sie ist wie ein leiser Schmerz
Bohrend durchzieht sie unser Herz
Lässt dich nicht rasten und ruh`n
Und zwingt dich dazu, etwas zu tun!

„ Freude“  Wie kann Sie sein ?
Ein überschäumendes Gefühl zieht in das Herz ein.
Man fühlt sich einfach rundherum froh..
Und wünscht sich, es wäre immer so! 

„Liebe“  Wer kann schon beschreiben dieses Gefühl
Wenn es in deinem Innersten wühlt.
So manchen Sturm bietet sie die Stirn
Und bringt durcheinander Herz und Hirn

 „Trauer“  Auch sie trifft in deinem  Leben einmal ein.
Es kommt dir vor, das Herz reißt dir ein.
Was auch immer der Grund dafür sei
Auch das geht einmal vorbei.

 Das sind die vier wichtigsten Gefühle des Lebens
Sie zeigen dir, du musst versuchen, das Leben zu verstehen
Denn es gibt nicht immer nur Sonnenschein
Du brauchst auch den Regen, um dich auf die Sonne zu freu`n
 

 

 

 

 

 


 

Keine Zeit

 Es tut mir ja so leid, doch ich hab jetzt keine Zeit
Dies kann man heute leider sehr oft hören
Besonders die Kinder kriegen das zu spüren
Weil die Großen die Geduld so schnell verlieren

„Ach Mama, warum  spielst du nicht ein bisschen mit mir“?
Schade, mein Liebling,  aber heut hab ich  keine Zeit dafür
So viel hab  ich noch zu  tun und zu machen
Kann nicht einfach spielen mit dir und Zeit mir lassen

Du hast doch soviel Spielzeug, warum spielst du damit nicht?
Oder schalt den Fernseher ein, gibt da sicher einen Film für dich.
„Nein Mama, ich will den Fernseher nicht, ich will dich!“
Mein Kind, sieh doch ein, mir fehlt die Zeit, es kann nicht sein...
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Irrtum

Irren ist menschlich, sagte man schon vor langer Zeit
Bloß einen Irrtum zuzugeben ist nicht jeder bereit
Denn es könnte ja sein Image darunter leiden
Darum lässt man lieber so manches im Unklaren bleiben
Ist es denn wirklich so schwer zu sagen
Ich habe mich geirrt, es tut mir leid
Irren ist menschlich, einst genauso wie heut!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Die Treue

 Die Treue, was ist das?
Ich will es euch gern sagen
Es ist eine Tugend, die nicht viele haben
Wie viele haben nicht schon Treue versprochen
Doch sehr bald diesen Schwur gebrochen
Sehr vielen fällt treu sein schwer
Egal, gibt er Freundschaft oder Liebe her
So mancher mit anderen Maßstäben misst
Wenn er selber mal verraten worden ist
TREUE  nur ein so kurzes Wort-
Doch es wird geschätzt an jedem Ort
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Hausfrau

Hausfrau, das ist der undankbarste Beruf
Wer sieht schon, was sich da den ganzen Tag so tut
Morgens das Frühstück für alle richten
Die Kinder in die Schule schicken
Geschwind nun die Wohnung aufräumen
Und nur ja keine Zahlungstermine versäumen.
 
Das Mittagessen muss pünktlich fertig sein
Denn da kommt die Familie zum Essen heim
Dann wird die Küche wieder sauber gemacht
Und nebenbei über die Schulaufgaben gewacht
 
Die Wäsche muss noch in die Waschmaschine rein
Denn bei schönem Wetter wird sie bald trocken sein.
Und abends sollen die Kinder gebadet,
Ihr Hunger gestillt, und in den Betten sein
Doch ohne Gute Nachtgeschichte schlafen sie nicht ein
 
Kommt der Mann dann schließlich vom Dienst Nachhaus
Erwartet er eine frische und fröhliche Frau
Ist sie doch den ganzen Tag nur Zuhaus
Braucht nicht in den Dienst zu gehen
Nur mal im Garten arbeiten oder den Rasen mähen
Die Wäsche bügeln und nähen muss so zwischendurch geschehen
Die Kinder geben so gut wie nichts zu tun
SO EINE  HAUSFRAU HAT ES DOCH WIRKLICH GUT ......

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Zum Nachdenken!!

Ein bisschen mehr Fairness im Strassenverkehr,
 das wäre schön
So mancher Unfall auf den Strassen würde
erst gar nicht geschehn
Und etwas mehr Rücksicht auf die Behinderten
 wäre auch fein
Denke daran, auch du könntest durch einen Unfall behindert sein… 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Vogerl

 Vor meinem Fenster fliegt ein Vogerl hin und her
Und ich wünsch mir, dass ich auch so ein Vogerl wär
Frei und ohne Zwang  dahinzufliegen, ach wäre das schön
Und doch muss  jeder seinen eigenen  Weg gehen
 
Ich öffne das Fenster ganz weit, um dem Vogerl zuzusehen
Wie glücklich es ist, beim  zwitschernd dahinschweben
Ach liebes Vogerl sag ich zu ihm, flieg zu meiner Liebsten hin
Und sag ihr, wie traurig und allein ich ohne Sie bin

Nov.2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

MUTTER

 

MUTTER,HEUTE IST DEIN EHRENTAG
UND ES IST ZEIT, DASS ICH DIR DANKE SAG
DANKE FÜR DIE VIELE MÜHE UND PLAG
UND FÜR DEN TROST,WENN ICH TRAURIG WAR
DANKE FÜR ALL DIE LIEBE UND GEBORGENHEIT
DIE DU MIR GABST ZU JEDER ZEIT
DANKE DASS ES DICH FÜR MICH GIBT
MUTTER ICH HABE DICH SO LIEB

Mai 2010